Persönliche Schutzausrüstung
Für unterschiedliche Einsatzszenarien benötigen unsere Einsatzkräfte passende Schutzkleidung — von der Tagesdienstuniform bis zum Chemikalienschutzanzug.
Das Spektrum der Schutzkleidung der Feuerwehr reicht von der einfachen Dienstkleidung für Ausbildung und Schulung bis zu Spezialausrüstung für Brände, technische Hilfeleistungen und Einsätze mit gefährlichen Stoffen.
Tagesdienstuniform
Die Tagesdienstuniform wird beispielsweise bei Ausbildungsdiensten, Schulungen und organisatorischen Tätigkeiten getragen.
Sie besteht aus Bundhose, Polo-Shirt, Pullover und Jacke. Feuerwehrangehörige tragen außerdem Sicherheitsschuhe mit Zehenschutzkappe, durchtrittsicherer Sohle sowie antistatischen und säurebeständigen Eigenschaften.
Einsatzkleidung
Für den Großteil der Einsätze — insbesondere Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung — kommt hochfunktionelle Schutzkleidung zum Einsatz.
Sie besteht aus Einsatzjacke, Einsatzhose, Helm mit Nackenschutz, Schutzhandschuhen und Einsatzstiefeln.
Schutz bei Brandbekämpfung und Hilfeleistung
Die Einsatzkleidung ist atmungsaktiv aufgebaut: Feuchtigkeit kann von innen nach außen entweichen, während Nässe von außen nicht zum Körper vordringt.
Die Kniepartien der Schutzhose sind gepolstert und verstärkt. Das erleichtert Arbeiten in kniender Haltung, etwa beim Vorgehen in verrauchten Bereichen. Die Brusttaschen der Jacke sind so gestaltet, dass Handsprechfunkgerät und Handscheinwerfer sicher mitgeführt werden können.
Atemschutz im Innenangriff
Muss ein Trupp zur Brandbekämpfung in ein Gebäude vorgehen, trägt er zusätzlich ein Atemschutzgerät. Die unter 300 bar stehende Druckluftflasche versorgt den Atemschutzgeräteträger für eine begrenzte Einsatzdauer mit Atemluft.
Zusätzlich schützt eine Flammschutzhaube die noch offenen Bereiche von Kopf und Gesicht vor Hitzeeinwirkung.
Weitere Ausrüstung im Innenangriff
Technische Hilfeleistung
Für die technische Hilfeleistung werden spezielle Handschuhe verwendet. Sie sind weniger dick als Handschuhe für die Brandbekämpfung und ermöglichen dadurch ein besseres Gefühl in den Fingern.
Je nach Lage kommen zusätzlich Schutzbrille, Mundschutz oder weitere Schutzausrüstung zum Einsatz — beispielsweise zum Schutz vor Glassplittern, Staub oder anderen Gefahren.
Spezialschutz
Für Einsätze mit gefährlichen Stoffen und Gütern stehen besondere Schutzformen zur Verfügung — bis hin zu schweren Chemikalienschutzanzügen.
Diese ermöglichen ein Arbeiten in Bereichen, in denen Einsatzkräfte vor gefährlichen Stoffen besonders geschützt werden müssen.
Bilder der Schutzausrüstung
Einblicke in Einsatzkleidung, Ausrüstung und Schutzbekleidung der Feuerwehr Geisingen.


